#7 Selbstsabotage

Nicht jeder erkennt einen Vorteil, wenn Menschen anfangen sich zu verändern.

 

Die Angst vor einer Veränderung scheint Menschen auf der ganzen Welt zu belasten. Die einen haben Sorge vor dem Unbekannten, während die anderen daran zweifeln, dass die gewünschte Veränderung jemals erfolgreich durchgeführt werden kann.

 

Das Gute: Jeder für sich kann auf vieles bewusst Einfluss nehmen. Doch leider hat nicht jeder die Willenskraft die aufgebracht werden muss, um die dazugehörenden Herausforderungen zu durchlaufen.


 

Wir selbst sind es, die ein sich-verändern zulassen oder ablehnen.

 

Meistens merken wir zu Beginn gar nicht, wie sehr wir uns selbst sabotieren?! Wer kennt nicht das eine oder andere Beispiel:

- ich würde ja, aber jetzt sind die Kinder wichtig

- ja wäre gut, aber jetzt sind einfach zu viele Termine

- ich weiß, dass das tägliche Fast-Food mir nicht gut tut, aber es lässt sich jetzt einfach nicht anders lösen

- nein, meine Arbeit macht mir keinen Spaß, aber so geht es auch vielen anderen

- ja, es gäbe gesündere Behandlungsmethoden, doch die Zeit habe ich jetzt nicht

- die Beziehung macht schon lange keinen Sinn mehr, doch eine Trennung würde zusätzliche Probleme mit sich ziehen

...

 

Anstatt der Veränderung eine Chance zu geben, halten wir uns am Gewohnten fest. Auch dann noch, wenn es uns längst nicht mehr gut dabei geht. Es fällt positiv auf, dass immer öfter Menschen erkennen, dass der Glaube Berge versetzen kann. Ja, das tut er tatsächlich, WENN dem Glauben eine Tat folgt!

 

Nach mittlerweile über 10 Jahren Trainerdasein stelle ich fest, dass viele, viele Menschen noch immer sehr damit hadern sich Ziele im Leben zu setzen. Fehlendes Selbstvertrauen, fehlendes Wissen über die Funktionsweise natürlicher Gesetzmäßigkeiten, Schicksalsschläge, negative Erfahrungen (beispielsweise erzählen Menschen von Zielen die sie intensiv verfolgen, die jedoch nicht ihren Wünschen sondern den Erwartungen anderer entsprechen ...), fehlender Selbstrespekt, fehlende Eigenverantwortung uvm. sind häufige Gründe für fehlende eigene Ziele - Sinnerfüllung.

 

5 Empfehlungen zum Beenden von Selbstsabotage: 

 

1. Keine Ausreden mehr! Nutze stattdessen die Zeit zur Lösungsfindung. Sei kreativ und setze dich mit Menschen und Dingen auseinander, die dich dahin bringen wo du hin möchtest.

 

2. Hör auf dich selbst zu verurteilen! Liebe dich von ganzem Herzen. Stelle dich täglich vor den Spiegel und fange an das Schöne, Große, Bedeutungsvolle in dir zu entdecken. Fang jetzt gleich damit an und hör nie mehr damit auf.

 

3. Investiere in deine Träume und nicht in Erwartungen anderer! Lerne und entwickle dich in deiner Persönlichkeit stetig weiter. Besuche Seminare, lies Fachbücher, nutze Hörbücher, kümmere dich um deinen Körper, pflege deinen Geist und deine Seele.

 

4. Verlasse immer wieder die Komfortzone. Dass nicht jeder einen Vorteil darin sieht, wenn du dich veränderst ist gut möglich. Doch Veränderung, Entwicklung, Erfolge liegen meist außerhalb deiner gewohnten Gegebenheiten. Lasse dich dabei nicht von den Ängsten anderer beeinflussen. Was dabei hilft ist Selbstbewusstsein:

 

5. Stärke dein Selbstbewusstsein zB mit Affirmationen wie 'ich schaffe alles was ich mir vornehme, ich bin stark, ich vertraue mir, ich lasse Zweifel los, ich bin verantwortlich, ich respektiere und achte mich, ich bin es wert'. Es ist so einfach diese Affirmationen täglich für mentales Training zu nutzen. Täglich mehrmals wiederholen, über Wochen, über Monate - der Erfolg liegt in der Umsetzung.

 

 

Wenn du diese Empfehlungen aktiv umsetzt, wirst du unweigerlich andere Ergebnisse als bisher in deinem Leben erfahren! Es ist möglich, wenn du bereit bist. Wünsche und Ziele zu haben ist wichtig, doch noch viel wichtiger ist der Weg den du dafür zu gehen hast. Vergiss nicht dich auf dein Ziel aktiv zuzubewegen und notwendige Herausforderungen anzunehmen; sie sind der Preis den du für deine privaten sowie beruflichen Erfolg zu bezahlen hast.

 

Herausforderungen sind wahre Lehrmeister.

 

Und bedenke: Wenn etwas gut ist bedeutet es nicht, dass es immer gut sein wird. Doch keine Sorge, die Dinge können noch besser werden (!) als du sie dir im Moment vielleicht vorstellen kannst.

 

Stelle dich auf Veränderungen rechtzeitig positiv ein.

 

 

Bereite dich auf deine Zukunft vor: https://www.absichtlich.com/training/