#3 Wertungen

Von Generation zu Generation werden Prägungen, Erfahrungen, Werte, Wissen, Glaubenssätze, an die Nachkommen weitergegeben. Dies geschieht - meist unbewusst - durch Erziehung, Beobachtung, Nachahmung vom 1. Tag unseres Lebens an.

 

Deine unbewussten, persönlichen Einstellungen lassen sich in deinen Handlungen - deiner Umwelt - erkennen. 


 

In einem Zustand fehlender Selbstwahrnehmung, kann Manipulation von außen sehr leicht passieren. Die persönliche Unkenntnis dient dann der Erfüllung fremder Vorstellungen.

 

Viele Entwicklungsbereiche lösen Wertungen in uns aus:

- Prägungen aus der Kindheit

- anerzogene Vorurteile, Glaubenssätze

- Erfahrungen

- Fremdbestimmung ...

 

Wer das Wohl anderer für wichtiger empfindet als das eigene Wohl, läuft Gefahr mehr fremde als eigene Erwartungen zu erfüllen.

 

Mache dich nicht zum Opfer deiner Selbstzweifel oder Mangelgedanken. Bilde dir deine eigene Meinung und werde nicht zum Opfer deiner Hilfsbereitschaft.

 

Anderen zu helfen bedeutet nicht sich selbst aufzugeben. Viele Menschen setzen ihre Gutmütigkeit oftmalig ein, um damit das eigene Mangeldenken, das geringe Selbstwertgefühl, die fehlende Selbstbestimmung aufzuheben. Doch Vorsicht, das klappt nicht! 

 

Übung: Mache dir eine Liste der Dinge, welche du aus Hilfsbereitschaft tust. Liste dir die Dinge und Menschen auf, für welche du immer wieder Zeit und Kraft investierst. Nimm dir einen Moment Zeit. Prüfe Punkt für Punkt dein 'wofür'. Wofür machst du es, oder anders gefragt, welche Absicht verfolgst du dabei?

 

Gerade wenn es einem von persönlich großem Wert ist, Fürsorge und Hilfsbereitschaft zu geben, gilt es die eigene Persönlichkeit zu stärken und regelmäßig weiterzuentwickeln. Bewusst gelebte Fürsorge ist das Gegenteil von Aufopferung, Erwartungshaltung, Gegenleistung zB in Form von vielleicht Liebe, Anerkennung, Zuspruch, Nähe ... .

 

Was andere von dir denken ist nicht entscheidend. Was du von dir denkst dagegen sehr!

 

Meistens kritisieren wir uns selbst am meisten. Wir können das weiter tun oder entscheiden, diese Form der Selbstverletzung sofort zu stoppen! Machen wir uns bewusst, dass wir es selbst sind, dessen Meinung zählt.

 

Übung: "Ich mache das aus Liebe zu mir." Bei jeder Handlung denke oder sage dir diesen Satz und spüre nach, wie 'richtig' er sich anfühlt. Sei ehrlich zu dir und lerne wahrzunehmen, was für dich gut ist und was du lediglich tust, nur um es jemand anderem recht zu machen.

 

 

Kreieren wir uns selbst mit #4 Selbstbild.